Chemotherapie
Eine Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung u. A. bei Krebserkrankungen (antineoplastische Chemotherapie). Eine Chemotherapie wird angewendet, wenn sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Krebszellen bereits weiter im Körper verteilt haben, oder wenn diese Verteilung bereits nachweisbar ist, d.h.: Metastasen haben sich in anderen Teile des Körpers gebildet.

Eine Chemotherapie kann heilend, adjuvant oder palliativ sein.

Eine Chemotherapie beruht darauf, dass die Medikamente Zellen angreifen, die sich oft teilen, die Teilung der Zellen (Mitose) wird verhindert. Da sich Krebszellen öfter teilen, als normales Gewebe, fügen die Medikamente den Krebszellen schwere Schäden zu und lassen diese Zellen absterben, während das normale Gewebe weitgehend ungeschädigt bleibt. Chemotherapeutika werden auch als Zytostatika (zyto = Zelle und stasis = Stillstand) oder als Zellgifte bezeichnet. Leider teilen sich nicht alle Krebszellen gleichzeitig, sondern es befinden sich immer einige in einem Ruhezustand, in dem die Chemotherapie nicht angreifen kann. Das ist der Grund, warum die Chemotherapie mehrere Zyklen umfasst. (in: http://www.kolo-proktologie.de/Krankheiten/Darmkrebs/Chemotherapie/chemotherapie.html)

Allgemein übliche Chemotherapien am Nebennierenkarzinom sind:

  1. Mitotane (Wirkstoff)
  2. EDP (Etoposide/Doxorubicine/Cisplatine) mit oder ohne Lysodren (Mitotane)
  3. Streptozocin mit/ohne Mitotane (Wirkstoff)
  4. OSI 906 Studie
  5. Gemcitabine/Capecitabine
  6. Ixoten
  7. Sunitinib (Wirkstoff). Engl. Info der European Medicines Agency (EMA)Deutsches PDF
  8. Thalidomid